Presseclubrunde der "Ewig Besserverdienenden" Quacksalber

Sehr geehrte Damen und Herren,



bei Ihrer Quasselrunde zum Thema "Fette Gewinne, magere Löhne - wie lange geht das gut?" hatte ich

den Eindruck, dass die Anwesenden sich nicht wirklich darüber im Klaren sind, dass es manchen von ihnen und anderen vielleicht eines Tages an den Kragen gehen könnte.

Selber in puncto Gehalt, Lohn, den Hals nicht voll genug kriegen, aber darüber lauthals lamentieren, dass die Mehrheit der Arbeitnehmer immer noch viel zu viel verdienen würden. Das könne nicht gutgehen. Das müsse sich ändern, und zwar drastisch. Hungerlöhne werden anvisiert. Die satten Herrschaften sehen indess darin keine Hungerlöhne. Sie müssen damit schließlich nicht irgendwie zurecht kommen. Ihre Taschen sind immer hübsch gefüllt.

Es ist sehr auffällig: Immer diejenigen, die satte Einkommen haben, empfehlen den anderen die Einsicht zur Notwendigkeit zu noch mehr Bescheidenheit gerade hinsichtlich der Löhne. Ausgerechnet diejenigen, die für sich alle Annehmlichkeiten des Lebens beanspruchen, erwarten von anderen noch größeren Verzicht

Soziale Ungerechtigkeiten durch intelligente Umverteilung zu lösen, allein der Gedanke daran löst bei diesen Zeitgenossen Übelkeit aus.

Einer von ihnen - Herr Hank - sieht sogar die Eigentumsordnung in Gefahr, sollte es mehr Verteilungsgerechtigkeit in unserer potentiell leistungsfähigen Gesellschaft geben.

Klaus - 04.02.07 | www.Anecken.de