Die Arroganz der Medienfuzzies

Die mehr und mehr größenwahnsinnig werdenen Medienfuzzies (Reporter - oder wie sie sich noch nennen "Journalisten" - und Moderatoren) hatten mit dem von ihnen favorisierten Sieg der Union und der FDP für sich selbst gehofft, künftig weniger Steuern zahlen zu müssen und gegebenenfalls auch weniger Beiträge in die Krankenkassen abgeben zu müssen. Sie wähnten sich bereits zu denen gehörend, die von den volksfeindlichen Kahlschlägen einer erhofften Schwarz-Gelben-Regierung profitieren würden.

Deshalb die deutlich wahrnehmbare Parteinahme der Medien in Presse, Rundfunk und Fernsehen insbesondere während der Wahl, aber auch schon lange davor. Sie haben eklatant ihre Pressefreiheit und Möglichkeiten missbraucht, was so schändlich wie unehrenhaft ist. Und sie haben sich dadurch selbst disqualifiziert.

Von den demagogischen wie selbstherrlichen Demoskopen will ich jetzt gar nicht erst viel reden. Nur so viel: Für mich ist immer schon klar gewesen: Ohne Demoskopen und den Möchtegern-Wahlforschern ginge es der Demokratie besser. Demoskopen sind Gift für eine gesunde, ausgewogene, gerechtere Gesellschaft. Demoskopen sind jämmerliche Verführer und Rattenfänger. Demokratie braucht keine Demoskopen, keine Wahrsager vor Wahlen und auch nicht während dessen.

Das Journalistenges...äh...volk unterstellt großen Teilen in der Bevölkerung, total unfähig, und böswillig unwillig zu sein, endlich zu akzeptieren und schließlich überglücklich hinzunehmen, dass die Politik und die Medien dabei sind, ihnen das Wasser abzugraben und sie doch bitteschön nicht länger am Willen festhalten sollten, weiter auf ihren Existenzanspruch und ein menschenwürdiges Leben zu beharren.

Bis heute ist der Eindruck entstanden, es gäbe in der Bundesdeutschen Demokratie nur noch das selbstverliebte Parlament im Bundestag und die machthungrigen, geltungssüchtigen Akteure in den Medien, die über das Geschick der Bevölkerung in Deutschland bestimmen und sagen, wo's lang geht.

Klaus - 21.09.05