Cross Border Leasing Geschäfte - die neue Form des Monopoli-Spiels?

Fangen deutsche Kommunen - deren Angestellte und Volksvertreter - jetzt schon an, gemeinschaftliches Volksgut zu verzocken?
Ich nenne diesen pervertierten Geschäftssinn schlichtweg Volksverrat! Da findet der Ausverkauf lebenswichtiger Infrastruktur in Deutschland statt. Dilettantische, nahezu schwachsinnige Volksvertreter betreiben über die Köpfe der betroffenen Bevölkerung hinweg wahnwitzige, an Verantwortungslosigkeit kaum noch zu topende Leasinggeschäfte mit dubiosen, amerikanischen Finanzfirmen mit dem Ziel, ein paar Millionen Euro reinzuholen, aber mit dem unkalkulierbaren Risiko, ein Vielfaches dieser in Aussicht gestellten Millionen an Entschädigungszahlungen leisten zu müssen, wenn die Rechnung nicht aufgeht und der Deal platzt.
Bei diesem Cross Border Leasing geht es z. B. um die dubiose Vermietung der deutschen kommunalen Trinkwasserversorgung, Verkehrsbetriebe, Fernheizung, Abwasserentsorgung und anderer sensibler Bereiche öffentlichen, kommunalen Lebens. Viele Städte in Deutschland werden bereits diesem unbeherrschbaren Risiko ausgesetzt, z. B. in Schwerin (Trinkwasserversorgung), Recklinghausen (Abwasserentsorgung), in Wittenberg und Köln.
Jagt diese Spezies an Volksvertretern doch zum Teufel!

24.01.03 | zurück