Archive for the ‘Gesellschaft und Menschen’ Category

Mein Ostergedanke

Donnerstag, April 1st, 2010

Klaus R. frontal ...

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Mein Ostergedanke

Unser kulturelles Armutszeugnis: Dass in der Kirche nur für Menschen, nicht für Tiere gebetet, nur um Menschen, nicht jedoch um Tiere geweint wird!

Klaus, 06.04.2012

>>> Unsere Schuld …

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Gedanken zum Film am 28.01.09 im ZDF:

Die Fälscher

- Banknotenfälschen der Nazis im KZ - Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Betrifft: Judenvernichtung der Nazis …

Sehr geehrte Damen und Herren,

ungeheuerlich, was dieser Film zeigt. Wenn sich derartiges so zugetragen hat, dann müssen selbst wir Deutsche, die wir diese Zeit nicht erlebt haben, uns maßlos dafür schämen, was unsere Eltern, Großeltern, Verwandte etc. anderen Menschen angetan haben.

Mir ist bei diesem grausigen Film wieder einmal mehr bewusst geworden, dass sich solche derart verkommenen Charaktere auch heute noch unter uns befinden, eben auch in den nachgerückten Generationen. So etwas Schreckliches, Erbärmliches wie das, was in diesem Film so drastisch gezeigt wird, darf sich niemals wieder ereignen. So etwas dürfen wir, jeder von uns, nie wieder zulassen. An so etwas Erbärmliches dürfen wir uns nicht wieder beteiligen.
Solche krassen Menschentypen wie dieser absolut skrupellose KZ-Wachmann Holst sind immer noch zu Hauf unter uns. Davon bin ich überzeugt.
Mir ist bei einigen Szenen vor Scham geradezu speiübel geworden.

Den Machern dieses aufrüttelnden Films, insbesondere dem Regisseur Stefan Ruzowitzky, den Darstellern, kann ich nur gratulieren! Sie haben damit genau ins Schwarze unserer Nation getroffen. Hoffentlich haben diesen Film viele Deutsche gesehen und sich mit dem Gezeigten kritisch, vor allem selbstkritisch, auseinandergesetzt.
Jeder sollte sich nämlich selbst fragen, ob er vielleicht diese grausigen Gene eines “Hauptscharführers Holst” in sich spürt.

Solche aufrüttelnden Filme sollten die TV-Sender öfter und auch im Sonnabendabend-Programm zeigen!

Dieser Film zeigt übrigens auch, dass wir Deutsche, jeder einzelne von uns, noch viel damit zu tun haben, unsere Deutsche Geschichte zwischen 1933 bis 1989 endlich ehrlich, schonungslos und unerbittlich aufzuarbeiten. Das schließt selbstverständlich die Verhaltensweisen der an diesen Diktaturen als Individuen beteiligten Menschen mit ein. Das sind wir nicht zuletzt all denen gegenüber schuldig, die unter unseren charakterlosen, unmenschlichen Entgleisungen gelitten haben.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus R.

Zum Tag der Deutschen Einheit

Mittwoch, Oktober 3rd, 2007

Aufarbeitungskultur der DDR-Vergangenheit bis zur Gegenwart

Anne Will-Die Talkshow am 28.09.07. im ARD

Mein Kommentar zur verklärenden, typisierenden Aussage von Fr. Birthler (Stasiakten-Behörde in Berlin), „… nicht alle, die etwas gegen die DDR hatten, wollten weggehen. Sie wollten etwas im Staat verändern …“ Ach so … und die “DDR” behalten.

Frau Birthler muss sich als erstes Fragen lassen, ab wann sie selber eigentlich politisch gegen die „DDR“ aktiv geworden war. Vermutlich erst zu einem Zeitpunkt, wo bereits ziemlich klar gewesen war, dass der Russe die „DDR“ wie eine heiße Kartoffel fallen lassen würde. Wie bei ihr, war es doch bei den meisten der kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch dieser SED-Blockparteien-Diktatur sich profilierenden “Friedlichen Revolutionäre”. Darunter, man sollte es nicht für möglich halten, sogar bekannte Stasigrößen und noch erbärmlichere inoffizielle Mitarbeiter der “Ehrenwerten Gesellschaft”.

Was haben all diese Leute eigentlich bis dahin gemacht, wie hatten sie sich bis dahin in dieser “ehrenwerten Gesellschaft” verhalten, auf welche Weise und mit welcher Intensität hatten sie sich vor dieser Zeit, vor 1989 also gegen diesen menschenfressenden Moloch gestemmt? Haben diese Leute sich als „DDR“-Bürger empfunden? Als Staatsbürger der „DDR“? Hatten sie also die Identität der vermeintlich, von der SED und deren Erfüllungsgehilfen angestrebten neuen „Nation DDR“ angenommen? – Ja!

Als meine Frau und ich gegen die „DDR-Diktatur“ in unserem Lebensumfeld wie auch gegenüber den Behörden unmissverständlich Farbe bekannt hatten und uns als Befürworter einer anderen Gesellschaft zu erkennen gegeben hatten, war von den heldenmütigen Umweltakteuren und friedlich revolutionierenden Widerständlern weit und breit nichts zu sehen; jedenfalls nicht in Sachsen, nicht in unserer Stadt. Und wir hatten keine schutzbietende Kirche als Unterstützung im Rücken. Wir waren völlig auf uns allein gestellt im Kampf gegen die Willkür und Unberechenbarkeit dieses verbrecherischen, menschenverachtenden Molochs. Nicht einmal die Vertreter der Kirche konnten sich seinerzeit dazu durchringen, uns zumindest mit einem wenigstens verbalen Rat behilflich zu sein. Dort trafen wir nämlich genauso wie überall auf taube Ohren; und auf jenen berüchtigten Affen: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Feige waren wir nie, aber 1989 wurden wir auch keine Helden. Das war, wenn man so will, bereits 1973.

In diesem Jahr hatte ich intensive Anstrengungen unternommen, völlig absurde, widersprüchliche Ungereimtheiten in diesem angeblichen Arbeiter- und Bauernstaat offen vor den zuständigen Behörden und Gerichten anzuprangern. Hier ging es zunächst um sozialpolitische Dinge, um menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen in den VE-Betrieben, es ging um Lohngerechtigkeit (von der Alibi- „Gewerkschaft“ total vernachlässigt) und andere gesellschaftliche
Probleme. Meine Versuche, an gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten etwas zu verändern, wurden nicht einmal von diesen „Gewerkschaften“ unterstützt (FDGB).

Im Verlaufe der Zeit, in der ich mich mit derartigen gesellschaftlichen Dissonanzen und unerträglichen Verwerfungen beschäftigt hatte, konnte ich auch klar erkennen, dass dieses verkorkste Staatsgebilde nicht wirklich zu verbessern ist, ja nicht einmal verdiente, verbessert zu werden. Es konnte nur beseitigt werden. Doch die Menschen waren längst nicht reif für nicht einmal geringfügige, geschweige denn durchgreifende Änderungen. Aus dieser klaren Erkenntnis entwickelte sich dann folgerichtig die Absicht, die DDR zu verlassen; und zwar auf der Basis eines unerlässlichen, aber von den Behörden stets als legitimes Mittel geleugneten Antrages auf ständige Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland, trotz Zusicherungen der „DDR“ in Sachen Menschenrechtskonvention bei der UNO. Diesen schizophren gekennzeichneten „Staat“ (der in meinen Augen nichts anderes als eine kriminelle Vereinigung war) hinter uns zu lassen, dass war ich schon meiner Selbstachtung und der eigenen Menschenwürde und zuguterletzt dem gesunden (natürlichen) Menschenverstand schuldig.

Es gab also nicht nur ein sogar international geltendes Recht auf die Entscheidungsfreiheit, die DDR verlassen zu wollen, dieses Recht gab sogar das Staatsbürgerschaftsrecht dieses Systems her, nein, es gab darüber hinaus auch noch die intellektuellen Einsichten, auch wenn’s für manche hochtrabend klingt.

Heute wird von Vertretern der Bürgerrechtsbewegungen Ende der 80er Jahre der Eindruck erweckt, dass es geradezu heldenmütig war, in der DDR zu bleiben, um diese zu verändern, lebenswerter zu machen, statt sie (feige?) zu verlassen. Es war auch noch heldenhaft, die „DDR“ so lange und bis zum erbärmlichen Schuss ausgehalten zu haben. Wer’s glaubt …

Als wir schließlich im Jahr 1975 den unumgänglichen Ausreiseantrag gestellt hatten, gab es keinerlei Solidarität mit uns bei den Menschen in unserem Lebensumfeld, weit und breit nicht. Von wegen der immer wieder eigenartig stolz zitierten, hochgelobten “Zwischenmenschlichen Beziehungen” unter der „DDR“-Bevölkerung. Wie es darum wirklich bestellt war und nach der Wende ist, zeigt sich mit aller Deutlichkeit daran, wie die Menschen den auffälligen Rückgang, ja sogar das Verschwinden dieser Beziehungen beklagen. Die “Zwischenmenschlichen Beziehungen” waren nichts weiter als die Grundlage dafür, an diverse Mangelwaren in ihrem durch Mangelwirtschaft in nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens geprägten Daseins heranzukommen und sich so selbst kleinste Vorteile zu sichern. Die Notwendigkeit einer derart gelagerten „Beziehung“ besteht heute kaum noch, ergo … jetzt ist sich jeder selbst der nächste. Wehe wenn sie losgelassen! Das wahre Gesicht zeigt sich nun als Fratze. Mit dem eigenen inneren Schweinehund will auch keiner was zu tun haben. Wie ehedem. Ein gewisses Schuldgefühl auf Grund der Mitwirkung an einem menschenverachtenden, widersprüchlichen, unannehmbaren System ist in der Bevölkerung nicht vorhanden. Wie auch. Sind sie doch schließlich 1989 zu Helden mutiert.

Was Pfarrer Schorlemmer in diesem eher peinlichen Talk zur „DDR-Aufarbeitung“ beizutragen hatte, war schlichtweg fürchterlich. Dieser Mann wurde zwar von der Stasi bespitzelt, hatte aber immerhin seine beschützende Kirche als Rückhalt. Worin bestand eigentlich dessen Risiko wirklich? Ab wann hat er sich für Politisch Andersdenkende, vor allem solche, die sich offen gegen das Regime gestellt hatten, wirklich eingesetzt? Und wenn, für welches Klientel? Für uns hat sich niemand von denen interessiert, der so aussah wie Schorlemmer.

“Jemand, der gegen geltende DDR-Gesetze verstoße, musste sich über die Folgen im Klaren sein und wissen, was ihn erwarten könnte.“, so Schorlemmer. Diese Aussage ist schon ziemlicher Tobak. Und auch nicht clever; und zeigt wenig Rechtsempfinden. Zudem ist sie pietätlos. Ich hatte das Gefühl, Herr Schorlemmer wollte eine böswillige Botschaft loswerden, nämlich: Selber Schuld. Und Opferrente gibt’s für ihn auch keine. War schließlich nicht eingesperrt, der Schlauberger, dieser Schorlemmer.


Die meisten derjenigen, die sich heute über den „DDR-Knast“ so allwissend großspurig und höchst akademisch ausbreiten, diesen aber nicht am eigenen Leibe erfahren haben, hätten sich möglicherweise täglich neu in die Hose geschissen … Ich selber habe gestandene Männer Rotz und Wasser heulen sehen, in der Zelle, auf ihrer Pritsche hockend.

Klaus R. am 03.10.07

Politik ist nicht Schicksal

Samstag, September 8th, 2007

Klaus R. läßt sich blicken ...

Klaus R. läßt sich blicken ...

Jeder einzelne von uns, jedes Individuum trägt auf seine Weise, durch sein ganz persönliches Verhalten und seine Befindlichkeiten entscheidend dazu bei, wie eine menschliche Gesellschaft beschaffen ist und wirkt.

Bequemerweise und selbstverleumderisch beteuern wir jedoch, an allem keine Schuld zu tragen, man sei schließlich ganz klein und unbedeutend.

Politik ist die Summe des Ganzen. Wir sind Bestandteil dieses Ganzen. (Klaus R.)

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Impressum Klaus R.

Eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat

Samstag, September 8th, 2007

Verfasser unbekannt

“ICH HATTE DICH LIEB” Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!

Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer.

Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen.

Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt, dass ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - würde ich auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziges Tier vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen!

Klaus - gelesen am 07.09.07

Wir gedenken unserer verstorbenen Lieblinge

Providererfahrungen - ohne Provider ist der Kunde nichts!

Freitag, April 13th, 2007

Klaus-D.R.

Eine Domain umziehen

… ist im Zeitalter des Internets und der Provider offensichtlich eine zeitaufwendige, äußerst problematische Angelegenheit und eine kolossale Herausforderung für Dienstleister und Geldgeber, den Kunden.

In meinem Falle lagen beim Umziehen meiner Domains Steine im Weg, die aussahen wie Kundendienstmitarbeiter der jeweiligen Provider. Sie schienen nicht gerade sonderlich motiviert zu sein, den Umzug zu unterstützen. Ein paar Mausklicks waren schon zu viel. Aber was noch unverständlicher ist, selbst die Leute jenes Providers, zu dem der Umzug stattfand, fielen keineswegs durch besonderes Engagement auf. Solch ein Umzug scheint ein einsamer Selbstläufer zu sein nach dem Motto, mal sehen, ob und wann der ankommt! Wir sind gespannt.

Nach Tagen bangen Wartens und Hoffens und Haarelassens und Drückens endlich die frohe Botschaft: Der Wechsel ist vollzogen - die Homepages des Klaus-D. R. sind wieder für jedermann erreichbar.

1blu …

Fortsetzung folgt…!- Nach kurzer Zeit erneuter Wechsel des Providers, diesmal zur STRATO AG

Klaus