Der unsauber aus dem Amt geschiedene Bundesbankpräsident Welteke

Gierig und unersättlich, schamlos und selbstherrlich fordert dieser Mann doch tatsächlich, seine Pension zu verdoppeln und dazu noch einen weiteren Zuschlag. Damit käme er auf sage und schreibe ca. 21.000 Euro im Monat!

Ex-Bundesbankpräsident Welteke beklagt mit Hilfe einer Prozentdarstellung, jeder wisse, dass niemand mit 33% seines bisherigen Einkommens seinen gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten könne. 33% von 8.000 Euro?

Und skrupellos wie er ist, fragt er auch jene, die 1500 Euro oder etwas darüber monatlich verdienen. Mit 33% von 1500 Euro kann tatsächlich niemand nicht einmal seine nackte Existenz sichern, geschweige den gewohnten Standard aufrechterhalten. Mit 33% von 8000 Euro aber schon.

Diese miese Prozent-Trickserei zeigt deutlich, warum Politiker und Wirtschaftsbosse so gerne mit Prozentzahlen jonglieren und argumentieren. Die mutige Aussage des Welteke, niemand könne mit 33% seines Einkommens seinen Lebenstandard halten, ist genauso verlogen und falsch, wie die Berechnungsgrundlage zur Höhe des angeblich jedermann gegenüber gerechten Familiengeldes. 67% Familiengeld vom Einkommen für jeden.
Das nennen die Volksvertreter auch "gerecht". Gerecht wäre das Familiengeld jedoch erst, wenn für die Anspruchsberechtigung eine Einkommensgrenze gezogen worden wäre. Kriterium hätte das zur Verfügung stehende Familieneinkommen sein müssen.

Wenn ein Partner so viel verdient, dass es für den Familienunterhalt völlig ausreicht, dann kann doch der andere getrost zu Hause bleiben, und zwar so lange er will.

Diese beiden Beispiele zeigen doch sehr deutlich, wie es um den Gerechtigkeitssinn von Politikern und Bürokraten bestellt ist.

Klaus - 11.12.06 | www.Anecken.de