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Reaktionen auf Gesundheitsreform der Großen Koalition am 04.10.06

Angesichts der erzielen Kompromisse bei der umstrittenen Gesundheitsreform melden sich sogar schon Verfassungsrechtler von Unis zu Wort. Sie beklagen die Ungerechtigkeit, dass bei den gesetzlich Versicherten für deren Kinder die Versicherung aus Steuergeldern bezahlt wird, während bei denen von privat Versicherten diese selbst dafür aufkommen müssen. Das sein in höchstem Maße ungerecht und nicht akzeptabel.

Diese Herrschaften - allesamt aufgrund ihrer üppigen Einkünfte Mitglieder der Privaten Krankenkassen - wittern Morgenluft. Sie sehen eine Chance, wenigstens die Kosten für die Versicherung der eigenen Kinder auf die Solidargemeinschaft abwälzen zu können, also jetzt oder nie wieder abzusahnen.

Immerhin ist es jedem Bürger freigestellt, sich den Gesetzlichen Krankenkassen anzuschließen. Warum machen das diese Leute nicht? - Aus Nächstenliebe?

Für den Normalverdiener besteht Versicherungspflicht bei den Gesetzlichen Krankenkassen. Nur wenn dieser die entsprechende Einkommenshürde überspringt, darf er frei wählen, ob gesetzlich oder privat. Das ist doch hinlänglich bekannt. Je mehr Geld, desto mehr frei.

Die Mitgliedschaft bei einer Privaten Krankenkasse hingegen unterliegt keinerlei Zwang. Wenn etwas ungerecht ist, dann wohl auch dieser Unterschied.

Klaus - 06.10.06 | www.Anecken.de